Vereine

Den Bürgern in Heinrichswalde stehen eine Vielzahl von Vereinen und Gruppen für individuelle Freizeitgestaltung zur Verfügung.

  • Faschingsclub Heinrichswalde e.V.
  • Fußballverein SV „Fortuna 96“ Heinrichswalde e.V.
  • Natur- und Heimatverein Heinrichswalde e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Seniorenclub der Volkssolidarität
  • Jagdgenossenschaft
  • Evangelische Kirchgemeinde

Feuerwehr

Am 27. August 2001 erschien in der hiesigen Tageszeitung eine Notiz, aus der hervorging, dass genau vor 100 Jahren auf vielfachen Wunsch auch in unserem Dorf eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben gerufen wurde. Es wurde weiter zitiert, dass diese Gründungsversammlung am gestrigen Tage im Lemcke`schen Lokale stattfand und sich 16 hiesige Einwohner bereiterklärten, dem Verein beizutreten. Weiter war zu lesen, dass auch die 2. Feuerspritze bereits angeschafft worden war. Dieser Hinweis besagt auch, dass es schon vorher eine Löschtruppe gegeben haben muss.

Bei Nachforschungen wurde herausgefunden, dass der erste Wehrführer Otto Ebert in der Zeit von 1875 – 1948 lebte und Schmiedemeister war. Auch sein Nachfolger Paul Krüger war Schmied und führte die Truppe bis zum Ende des Zeiten Weltkrieges. Er war auch Leiter eines s. g. Löschverbundes, eine Funktion, die dem heutigen Amtswehrführer entspricht. Zum Löschverbund gehörten Heinrichswalde, Rothemühl, Ferdinandshof, Eichhof, Friedrichshagen, Wilhelmsburg, Meiersberg und Blumenthal. Als Spritzenhaus stand damals ein Bretterschuppen neben dem alten Friedhof, dem heutigen Firmengelände der Fa. Pietsch, zur Verfügung.

Von 1945 bis 1974 war Erich Levenhagen Wehrführer. Diese Funktion übten danach auch Walter Splittgerber, Joachim Hafenstein und Walter Blaschke aus.

Zu DDR-Zeiten galt unsere Wehr als Stützpunktfeuerwehr. Neben dem Schlauchtransporter mit 750 m Schlauch verfügte sie über einen K 30 „Garant“ mit Motorspritze. 1960 zog die Wehr dann in den Geräteschuppen am Stall von Artur März, den die Wehr bis ins Jahr 2003 nutzte.

Im Frühjahr 1978 Jahren wurde dann ein neues Löschfahrzeug angeschafft. Der LO ( LF 8 - TS 8 - STA) kostete seinerzeit 120.000 DDR Mark und diente der Wehr bis zum 03.03.1998. Mit dem 04.03.1998 wurde ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt, ein TSF Fiat Ducato.

Galenbecker See und Fischerei

Der Galenbecker See mit einer Größe von etwa 589 Hektar liegt direkt vor den Toren des Dorfes Heinrichswalde. Seit 1999 wird der See durch den selbständigen Fischer Hartmut Neumann bewirtschaftet. Aal, Zander, Blei, Hecht, Barsch und Plötz sind die Hauptfischarten, die er im See fängt und auch in seinem Geschäft verkauft. Die Durchschnittstiefe beträgt 30 bis 40 cm (die größte Tiefe beträgt 1,30 m). Durch die starke Lichtdurchflutung war eine Verunkrautung des Gewässers zu verzeichnen, die wiederum viel Nahrung für die Fische bedeutete. An den Ufern des Sees nisten viele geschützte Vogelarten z. B. die Große Rohrdommel, der Wachtelkönig und der Schreiadler.

Mit Hilfe des EU-Life Projektes „Galenbecker See“ wird versucht, das Auslaufen des Sees zu stoppen. Damit werden sich für den Fischer die Arbeitsbedingungen in einigen Jahren etwas verändern.

Artikel des Nordkuriers vom 27.07.2009

Kontakt:

Hartmut Neumann
Dorfstraße 133
17379 Heinrichswalde
Tel: 039772 / 20482